Die Software FLEXIPOS-Kassensystem ist ein PC-Kassensystem und entspricht nach der Kassenrichtlinie 2012 dem Kassentyp 3.
Beschreibung der Sicherheitseinrichtung (E131)
Es wird für jeden Barzahlungs-Geschäftsfall ein Beleg erstellt, der in seinen Detailangaben der Kassenrichtlinie (Pkt. 4.3) entspricht. Dazu wird eine fortlaufende Belegnummer vergeben. Die Belegnummer wird auf dem Beleg gedruckt und kann im Programm weder zurückgesetzt noch geändert werden. Durch die Belegnummer wird die Vollständigkeit der Erfassung der Geschäftsfälle gewährleistet. Die Belegnummer und alle Belegdaten werden in einem Datenerfassungsprotokoll gespeichert. Das Journal enthält die Belegdaten (Positionen) fortlaufend nach der Belegnummer sowie Änderungsdatum und Uhrzeit für jede Datenerfassung. Bei allen Belegen wird die tatsächliche Uhrzeit der Erfassung mitprotokolliert.
Im Programm ist keine Teilerfassung möglich. Jeder Geschäftsfall muss vollständig eingegeben und abgeschlossen werden. Erst danach kann der nächste Geschäftsfall eingegeben werden. Für jeden Tag kann ein Kassenabschlussbeleg und am Monatsende ein Monatsbeleg sowie am Jahresende ein Jahresbeleg entsprechend der Registrierkassensicherheitsverordnung erstellt werden. Kein Beleg kann gelöscht werden.
Jeder Geschäftsfall kann storniert werden. Diese Stornierung wird als eigener Geschäftsfall mit denselben Positionen aber dem Datum der Stornierung, mit negativer Menge und der zusätzlichen Beschreibung „Storno für Beleg-Nr XXX“ erstellt und im Datenerfassungsprotokoll erfasst.
Die Daten des Programms werden in einer SQL-Datenbank gespeichert. Der direkte Zugriff auf die Datentabellen ist für den Anwender der Software weder vorgesehen noch möglich.
Die Journalzeilen des Datenerfassungsprotokolls können über die Programmfunktion „Verwaltung ->Finanzamt“ unverschlüsselt exportiert werden. Dieser Export kann im Beisein eines Prüfers der Finanzverwaltung erfolgen.
Die Textdatei wird im CSVFormat, Trennzeichen „;“ erstellt.
Die Daten werden entweder auf OneDrive Cloud oder auf der Festplatte des Anwendercomputers gespeichert. Zusätzlich wird dem Anwender die Anfertigung einer regelmäßigen Datensicherung auf externen Datenträgern empfohlen, um bei einem allfälligen Totalausfall die Rekonstruktion des Datenbestandes zu ermöglichen.
Mit diesen Maßnahmen wird die Manipulationssicherheit gemäß Kassenrichtlinie 2012 entsprochen.
Facility Point GmbH